Unsere Ballone

fliegen übrigens nicht, sondern fahren, weil sie trotz Korb, Passagieren usw. leichter ist als die Luft, in der  er also schwebt, wie ein Unterseeboot im Wasser.

OWPC

Erreicht wird dies bei Heißluftballonen (HLB) im Unterschied zu gasgefüllten Ballonen ( und „Zeppelinen“) einfach durch Erhitzen der Luft im Ballon. Ein HLB braucht deshalb auch keinen Abwurf-Ballast (=Sandsäcke), sondern steigt durch Nachheizen während der Fahrt.

 

Hierfür hat er über der Gondel (=Weidenkorb) einen leistungsfähigen Brenner ( 30-60 kg Propangas / h ) und 2- 4 Gasbehälter an Bord. Im Korb ist außerdem noch: Thermometer für Außen- und Innentemperatur (max. 110 °C), Messgerät für Höhe und Steiggeschwindigkeit, Sprechgerät für Flugfunk (auch zu Flugzeugen und Flughäfen), Feuerlöscher, Halteleine. Außerdem braucht man ein starkes Kaltluftgebläse zum Aufrüsten, einen Spezialanhänger  mit Zugfahrzeug sowie möglichst auch einen eigenen Vorratsbehälter für Gas.

 

Um z.B. eine Steighöhe von 1800 m über dem Meer zu erreichen, darf der Ballon alles in allem max. 550 kg, bei 20°C und 700 kg bei 0°C wiegen.

Und wenn gute Sicht ist und kein regen oder Wind (max. 15 km/h) stören, kann es bei uns wieder heißen: „Glück ab! Gut Land!“

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